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on November 15 2016 0

Brasilien

Brasilien: ein Land der kompletten Unterschiede!
Ein reiches Haus neben einem total heruntergekommenen und zerstörten Haus.
Volle Busse und riesige Schulen mit über 7000 Schüler.
Ein Hochhaus mit 30 Stockwerken neben einem Anderen.
Eigentlich könnte ich diese Liste ewig weiterführen, aber das reicht jetzt für den Augenblick.
Denn eins will ich Euch sagen: in diesem Land bin ich gerade!
Durch einen zweiwöchigen Austausch, von meiner Schule aus, ist es mir ermöglicht worden, hier zu bleiben.
Schon im Februar diesen Jahres kamen unsere jetzigen Gastgeschgeschwister zu uns und verbrachten zwei tolle Wochen in Deutschland.
Und jetzt bin ich in Brasilien!
Besser gesagt in einer modernen – fast europäischen – Stadt namens Curitiba.
Das liegt ziemlich südlich im Staat Parana und nahe dem Atlantik.
Jedes Jahr findet dieser Austausch satt und diesmal bin ich an der Reihe!
Am 16. Oktober 2016 ging es los: Ab zum Flughafen!
Mit dem Zug fuhren wir – 24 Schülerinnen und Schüler, 2 Lehrer und die Tochter unseres Lehrers – zum besagten Flughafen.
Schnell noch ein Dutzend Abschiedfotos von der Gruppe und beginnen konnte das große Abenteuer Brasilien!
Insgesamt flogen wir bis Sao Paulo knappe 12 Stunden, die entweder mit schlafen oder quatschen verbracht wurden.
Viele tolle Bilder entstanden schon auf dem Flug: beleuchtete Küste von Afrika, der Sonnenaufgang am Morgen und die verschiedenen Wolkenformarionen.

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Endlich kamen wir in Sao Paulo an und schon gab es die erste Sicherheitseinweisung unseres Lehrers.
Nach schier endlos erscheinenden 6 Stunden Wartezeit auf unseren Anschlussflieger und einer Stunde erneuten Fluges kamen wir an unserem endgültigen Ziel an! Curitiba!
Jetzt hieß es nur noch Einreisedokumente abgeben und Gepäck holen.
Und dabei tauchte auch bereits das erste Problem auf: ein Koffer fehlte und kam einfach nicht.
Zum Glück wusste unser verehrter Herr „Magistrat“ sofort was in diesem Fall zu machen ist und nach drei Tagen wurde der Koffer erfolgreich zu dem Haus des Besitzers geliefert.
Nachdem wir einmal durch ganz Curitiba gefahren sind und unsere ersten Versuche etwas zu kaufen, obwohl niemand Englisch spricht und wir nicht Portugiesisch, tragen wir endlich auf unsere langersehnten Gastfamilien!
Küsschen recht, dicke Umarmung und schon ging es los zu unserem neuen Zuhause für die nächsten zwei Wochen.
Völlig fertig und todmüde fielen wir regelrecht in unsere Betten und schliefen komplette Nacht wie ein Stein.

Dienstag: unser erster richtiger Tag in Brasilien!
Um kurz nach sechs weckte ein quakender Wecker meine Gastschwester und mich und gleich darauf kam auch schon unser süßer Hund Bacó angelaufen.
Schnell aufgesprungen, um vor seiner triefenden Schnauze zu flüchten, bereitete ich mich auf den kommenden Tag vor.
Auf dem Plan stand: Schule kennenlernen und dann durch die Stadt fahren!
Als erstes ging es mit dem Bus zu der Privatschule Bom Jesus und – da noch ewig Zeit war bis sich meine Gruppe traf – zerrte mich meine Gastschwester in das Gebäude hinein. Ausweis rausholen und einchecken hieß es dann erstmal.
Soweit so gut. Nun war es an der Zeit die Freunde meiner Austauschschülerin kennenzulernen.
Bis heute kenne ich noch nicht mal alle und ich habe bereits mit sehr, sehr vielen gesprochen!
Nachdem meine Gruppe eingetroffen ist, begaben wir uns in ein riesiges Klassenzimmer, in dem uns die Direktorin begrüßte und uns anschließend eine Führung durch das Schulgebäude gab.
Eins muss ich dieser Schule lassen: Sie ist verdammt groß! Ich würde mich andauernd verlaufen!
Als wir den größten Teil der Schule gesehen haben, unteranderem die Sammlung von eingelegten Tieren und Pflanzen, machten wir uns auf den Weg ins Stadtinnere. Dort stiegen wir in den Sightseeingtour-Bus ein
und fuhren gefühlte Stunden durch Curitiba.
Unser erster Halt war der botanische Garten mitten in der Stadt. Ein weitgefächerter Garten mit Heckenverzierungen und in der Mitte ein Glashaus zierten den Garten.

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Während alle Schüler vor der stechenden Sonne flohen und den wenig verfügbaren
Schatten ausnützen, begab sich unsere Lehrerin auf Wanderschaft in den hinteren Teil und fand einen angrenzenden Weg mit – man mag es nicht glauben – Blumen!
Natürlich folgten wir ihr brav und sahen uns die verschiedenen Blumen an.
Nachdem alle Teile des botanischen Garten größtenteils besichtigt worden waren, ging es zurück zu „Linha Tourisme“, dem Tourismus Bus.
Jetzt konnten wir ein wenig im Fahrtwind entspannen und auf unseren nächsten Halt waren: Santa Felicidade.

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Dort angekommen suchten wir uns schnell ein Restaurant aus, da unsere Mägen schon seit einiger Zeit nach Essen schrien.
Als jeder einzelne Schüler sein Magen befriedigt hatte, fuhren wir auch schon wieder zurück zu unserem Anfangspunkt der Tour.
Mit was wir aber währenddessen nicht rechneten, war ein plötzlicher starker Regenschauer, der alle Insassen bis auf die Unterhose durchnässte.
Vollkommen nass und triefend holten uns unsere Gasteltern und -geschwister nach kurzer Zeit auch schon ab.
Für mich hieß es erstmal: heiße Dusche und danach hab ich Hunger!
Und dieser wurde auch sehr gut gestillt:
Mein Gastfamilie ist mit mir in ein japanisches Restaurant gefahren. Und zum ersten Mal durfte ich mit Stäbchen essen und Sushi probieren!
Eine tolle Delikatesse!
Mit gefüllten Magen und allmählich auftretender Müdigkeit ging es nun auch schon nach Hause.
Noch schnell Bett herrichten und dann schlafen, so lautete mein Plan, den ich auch sofort in die Tat umsetzte.
Und so verging auch schon der erste tolle Tag in Südamerika – Brasilien – Curitiba!

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on November 15 2016 0

Paris Jour 2

Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Eigentlich!
So fing unser zweiter Tag in Paris an.
Mit frühem Aufstehen und verschlafenen Gesichtern empfingen wir unsere Lehrer um 8.30 Uhr, um nach Versailles aufzubrechen.
Au revoir Paris et bonjour Versailles!
Normalerweise wären wir eine Dreiviertelstunde zum Schloss gefahren, aber Nein!
Es ist Schienenersatzverkehr! Und wir mussten vier Mal umsteigen, um einen Zug zu finden, der nach Versailles fährt!
Erst einmal sind wir am Gare d’Austerlitz auf ein falsches Gleis gegangen und nach kurzer Zeit auf ein anderes gehetzt.
Zum Glück war es dann das Richtige!
Im diesem Zug bemerkten Herr Blau und Frau Baum, dass wir nicht nach Versailles kommen werden.
Also heißt es: Umsteigen!
Und so ging es insgesamt viel Mal!
Doch dann, mit einer Stunde Verspätung, kamen wir an unserem lang ersehnten Zielbahnhof an!
Jetzt trennten uns nur noch ein paar Minuten von dem traumhaften Schloss der Könige von Frankreich.
Schnellstmöglich machten wir uns nun auf den Weg und bestaunten schon von weitem die wunderschöne Außenfassade des Schlosses.
Soviel Prunk und Gold gibt es nirgendwo anders! Nur in Versailles findet man diese Pracht von einem Schloss mit dazugehörigem Garten und Nebenschlössern.
Und genau an diesem einen Ort waren wir nun!
Als erstes steuerten wir die prachtvollen Gärten an, an dem heute ein besonderes Spektakel stattfand.
Nämlich: Wasserspiele mit dazu passender klassischer Musik.
Von überall her tönten die Geigen- und Bassmelodien, zu denen die Wasserfontänen passend tanzten.
Nach dem ersten Fotoshootings mit Selfies vor dem Schloss und den Gärten ging es auch schon weiter hinein in die Grünflächen.

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Auch dort wurden sehr viele Fotos von den Wasserbecken und dem Wasserfall geschossen.
Nun folgte unsere erste Besichtigungs- und Mittagessenspause für eine Dreiviertelstunde.
Eine Gruppe setzt sich an den Rand eines Wasserbeckens und fütterten eine Ente. Nach und nach kamen immer mehr dazu, solange bis es zig Enten, Möwen und fünf Schwäne gekommen sind. Ein Schwan war so hungrig, dass es gleich in den Betonrand des Beckens biss. Zum Schluss endete diese Fütterung einer Ente in einer wahren Raubtierfütterung.

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Nach der Pause begann die große Wanderung durch die Nebenschlösser.
Erster Anhaltepunkt: „Grand Trianon“
Ein kleines Nebenschloss, dass Ludwig der XIV erbauen ließ, um zu verschwinden, wenn der Alltag im Schloss zu stressig wird.

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Schon jetzt waren die Zimmer sehr toll eingerichtet. Stoffe in verschiedenen Farben an den Wänden, Stühle und Tische in einer Farbe und alles exakt aufeinander abgestimmt. Wenn man da noch nicht ins Staunen geraten ist, dann hat man etwas falsch gemacht.
Weiter wurde in das „Petit Trianon“ gewandert. Dies war nicht so eindrucksvoll, da es nur sehr klein war (wie der Name ja schon sagt) und nicht viel eingerichtet.
Jetzt wanderten wir durch eine schöne Gartenlandschaft, kamen an einem Tempel d’Amour (Liebestempel) vorbei – wo natürlich sofort ein Klassenfoto gemacht werden musste – und schließlich gelangten wir zu „Hameau de la Reine“. Dies ist ein Art Landdorf, das Marie Antoinette erbauen ließ. Neben einer schönen Mühle, einem riesigen Teich, befanden sich auch kleine Bauernhäuser dort. Zusammengefasst war es ein kleines, abgeschiedenes Dorf auf dem Land, das als Rückziehungsort für die Königin diente.

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Das waren die Nebenschlösser und nun ging es endlich in das langersehnte Schloss Versailles!
Mit einer kleinen Verschnaufpause, ging es auch schon in das Innere.
Als Führer bekamen wir Audioguides, die uns immer über das Zimmer aufklärten, in dem wir uns befanden.
Am Anfang des Schlosses wurde die Geschichte dargestellt und erläutert. Da wir nicht viel Zeit hatten, hörten wir nur kurz rein und begaben uns in die Empfangsgemächer des Königs.
Goldverzierungen, Deckengemälde und wahnsinnige Möbel gestalten jeden Raum und verliehen ihm ein eigenes Flair.
Aber am beeindruckendsten war der berühmte Spiegelsaal!
Auf der linken Seite überall Spiegel, auf der rechten Seite Fenster und überall Gemälde und Kronleuchter, wo man auch nur hinsieht.
Dieser Raum hat definitiv bei jedem Teilnehmer Eindruck hinterlassen.

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Danach folgten noch die privaten Gemächer des Königs, wie zum Beispiel Schlafzimmer.
Bei jeden Raum sah man mehr Gold und noch schönere Bilder.
Eins stellte man sofort fest: das Bett des Königs war sehr klein, vielleicht eins zwanzig bis eins dreißig lang. Auf jeden Fall sehr klein!

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Noch ein paar kleinere Räume und dann war die Führung schon zu Ende!
Leider sahen wir nicht mehr von dem Schloss, da wir uns jetzt schon treffen mussten, um pünktlich zum Abendessen zu kommen.
Alle bis auf fünf SchülerINNEN (heute anders herum) fehlten.
Und das gleiche wie gestern spielte sich ab. Niemand war erreichbar und keiner wusste, wo sie sind.
Zum Glück stießen sie nach einer Viertelstunde heil zu der Gruppe, die sich sogleich auf den Weg zum Bahnhof machten.
Um kurz nach sechs kamen wir auch endlich an unserem Restaurant „Chez Claude“ an.
Seufzend und niedergeschlagen ließen wir uns auf die Stühle sinken und hätten am liebsten die Beine hochgelegt.
Jeder einzelne Knochen spürte man und schmerzte.
Aber das Essen lenkte und erneut von diesen Schmerzen ab. Nur heute im negativen Sinne.
Für die Vegetarier gab es das selbe wie schon gestern und auch die normale Hautspeise war nicht der „Hit“.
Pommes mit einem Hähnchenschenkel.
Na ja, das spricht für sich.
Als Nachtisch gab es festen Eischaum mit Vanillesoße.
Auch nicht das gelbe vom Ei!
Trotzdem war jedermann einigermaßen satt und aufbruchsbereit.
Nun ging es in das „Quartier Latin“!
Ein Fußmarsch mit wunden Füßen war zwar nicht jedermanns Fall, aber im Nachhinein war es für jeden schön!
Am Anfang haben wir und total verlaufen, doch dann führte uns erneut das Handynavi eines Schülers an den richtigen Ort.
Von da an hatten wir eine Stunde Zeit, um uns das Quartier anzusehen.
Von Crêpes, über Schnäppchen (12 Postkarten für 2€) und Macérons, fand man alles, was das Herz begehrt.
Zum Schluss marschierten wir zur Metro und fuhren todmüde zum Hotel.
Zwei Schüler kauften sich noch Crêpes, die anderen gingen schon zum Hotel.
Bestimmt wird sich jeder eine entspannende Fußmassage wünschen und bald davon träumen!
Bon nuit Paris et Versailles! C’était une très belle journée! Merci beaucoup!

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on Oktober 15 2016 0

Paris Jour 1

Der erste richtige Tag in Paris beginnt schon mal sehr gut: mit einem tollen französischen Frühstück!
Un croissant avec confiture, baguette et un café au lait!
(Ein Croissant mit Marmelade, Baguette und ein Milchkaffee)
Und um 9 Uhr geht es auch schon los mit dem täglichen Programm:
Ab zur Metro und bis zu den „Grands Boulevards“, in denen sich das Musée Grévin befindet, das sich als ein Wachsfigurenkabinett herausstellte.
Von französischen Stars bis hin zu Obama und Putin war alles zu finden.
Der Anfang des Museums bildete eine tolle Show mit Lichtern und Musik. Dschungelmelodie mit Schlangengeräuschen und vieles mehr war zu hören. Man kann dazu nur sagen: Ein wahnsinniger und unerwarteter Einstieg!
Im weiteren Verlauf sahen wir viele Berühmtheiten von Stars über historisch wichtige Personen, wie Louis XVI und die Inquisition.

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Den Anschluss des Museums krönten die bekannten Fußballspieler Ronaldo und Co.
Nachdem ersten Teil des täglichen Programms bekamen wir zwei Stunden Freizeit, in der wir uns etwas zu essen kauften und die rundherum liegenden Geschäfte erkundeten.
Schon jetzt kann jeder Teilnehmer nur von dieser Stadt schwärmen!
Sogar die Sprache versteht man einigermaßen, nicht so wie meist in der Schule (Hörverstehen).
Um kurz nach halb zwei ging es dann weiter zum Louvre, unser ersten Führung in der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris.
Schon gestern Abend besichtigten wir das Außengelände, trotzdem fühlte es sich bei Tag vollkommen anders an. Eine riesige Menschenmasse besiedelte den Vorderhof und auch innen wurden es nicht weniger. Vielleicht waren es sogar mehr.
Unsere Taschen mussten wir abgeben und als wir Kopfhörer zur besseren Verständnis bekommen hatten, ging es auch schon los mit der Führung auf französisch.
Im Großen und Ganzen verstand man die Führerin sehr gut, nur zwei drei Verständnislücken traten auf, die aber Herr Blau und Frau Baum schnell lösten.
Mona Lisa, Bilder der Revolution aus Paris und der Krönung von Napoleon waren alles Inhalte unser Führung, die sehr interessant war.

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Nach ungefähr eineinhalb Stunden kamen wir wieder im Aufenthaltsraum an und verabschiedeten unsere Führerin.
Auf einmal bemerkte Frau Baum, dass drei SchülER (ist ja klar) fehlten.
Sie waren weder erreichbar, noch kamen sie von alleine an. Da Frau Baum immer drauf plädiert, dass wir erreichbar sind, war sie nicht sehr erfreut über die gegenwärtige Situation.
Sofort machte Herr Blau sich auf, um die Jungs im Labyrinth von Gängen im Louvre zu suchen.
Endlich, nach fünfzehn Minuten, kamen die vier, Herr Blau eingeschlossen, wieder bei der Gruppe an.
Jetzt konnte es weitergehen.
Da die Seinefahrt erst um achtzehn Uhr startete, hatten wir noch ein bisschen Zeit für uns.
Manche aßen noch etwas oder machten nochmal Fotos vor dem Louvre.
Eine sehr begehrte Sache bei den Mädchen sind die Schlüsselanhänger in Eiffelturmform. Und natürlich machten sie sich gleich auf den Weg nochmal ein paar zu ersteigern.
Pünktlich um zehn vor fünf waren alle Teilnehmer an dem vereinbarten Treffpunkt. Aber wer fehlte diesmal? Die Lehrer!
Da wir wussten, wie wichtig Pünktlichkeit für Frau Baum ist, warteten wir nicht lange und riefen sie an. Was passierte?
Nichts! Sie war nicht erreichbar!
Erst schimpft sie die Jungs, dass sie nicht erreichbar sind, und dann ist sie selbst nicht erreichbar!
Schlussendlich kam sie nach fünf Minuten Verspätung mit Herr Blau herbei und meinte: „Ihr hättet uns auch suchen können!“
Na ja, Lehrer halt.
Also begaben wir uns endlich auf den Weg zur Seine.
Mit der Metro fuhren wir bis Trocadero und dann führte uns ein Handynavi eines Schülers an den Ablegeplatz des Schiffs.
Die Fahrt dauerte eine Stunde und war sehr entspannend. Auf dem Dach des Schiffes sah man sehr viele Häuser und auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten, wie Notre Dame und das Louvre.

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Nachdem wir wieder angelegt hatten, marschierten wir an der Seine entlang bis zu unserem Restaurant, das Chez Claude.
Eins muss man den Parisern aber lassen: Sie sind sehr sportlich!
Auf dem Weg an der Seine entlang, sahen wir Dutzende Jogger, Radfahrer und so weiter. Und das in einem Tempo, da würden wir bei uns schon einen Strafzettel, wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, bekommen.
Als Highlight dieses Spaziergangs zählten definitiv auch die Polizisten oder Soldaten, die gerade bei einer Trainingseinheit waren. Liegestützen, Aufspringen und das unendliche Male. Uns lief schon allein beim Zusehen der Schweiß in Bächen herunter.
Als wir nach ungefähr einer Stunde Gehen an unserem Restaurant angekommen sind, fielen wir fast auf die Stühle. Unsere Füße brannten und schmerzten und am liebsten wären wir nie wieder aufgestanden.
Aber das Essen lenkte uns von unseren Wehwehchen ab. Als Hauptgericht gab es Nudeln in Tomatensoße und Fleischbällchen. Eine Delikatesse für jeden Gaumen!
Trotzdem überstieg das Dessert diesen Gaumenschmaus überweiten! Es gab frische französische „Mousse au Chocolat“ mit Sahne!
Köstlich, köstlich hoch zehn! Nein hundert!
Und nicht mal das kommt an diesen Geschmack heran!
Völlig erschöpft und entkräftet fuhren wir zu unserem Hotel zurück. Davor genehmigten sich noch ein paar Schüler ihre ersten französisch Crêpes und schwärmten in hohen Tönen davon.
Schließlich gelangten alle Schüler und auch Lehrer wieder heil zurück im Hotel und genossen den Abend, quatschend im Bett oder auch schon schlafend.
Zusammengefasst: Es war ein total ereignisreicher, wundervoller, aufregender Tag in der Weltmetropole Paris!

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on September 18 2016 0

Weiter Verlauf bis dato

So, hier bin ich mal wieder.
Und auch mit einigen Neuigkeiten.
Womit fange ich nur an?
Ich würde sagen, dass ich euch erst einmal erzähle, was seit dem letzten Eintrag passiert ist.
Kurz nach dem Veröffentlichen des Eintrags bekam ich eine Einladung zu einem Auswahlgespräch von meiner Organisation.
Natürlich freute ich mich wahnsinnig, trotzdem wusste ich nicht recht, wie ich mich darauf vorbereiten sollte.
Da ich während der Zeit von dem Brief bis zu diesem Gespräch viel in der Schule zu tun hatte, kam ich nicht wirklich dazu, irgendetwas für dieses Gespräch zu machen.
Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, denn ich benötigte überhaupt keine Vorbereitung.
Alles was man machen könnte, wäre, sich ein paar Mal seine Bewerbung durchzulesen, um sich nochmal alles in Erinnerung zu rufen.
Aber ansonsten ist eine Vorbereitung auf ein Auswahlgespräch nicht relevant.
Jedes Gespräch ist unterschiedlich, man muss nur in sich vertrauen und sich nicht verstellen.
Ich weiß, diesem Satz liest man überall, aber er stimmt wirklich.
Solange du dir selbst treu bleibst, strahlst du ein gewisses Selbstbewusstsein aus und wirkst so viel reifer.
Wenn Du aber meinst, dass Du nicht gut bist, so wie Du bist, dann rate ich Dir gleich von einem Auslandsaufenthalt ab.
Denn jeder Mensch ist gut so wie er ist! Egal welche Eigenschaften Du besitzt und welche Eigenarten Dich ausmachen, all dies trägt zu Deiner Persönlichkeit hinzu und macht Dich zu dem Unikat, das Du bist.
Also glaube an Dich, Du erreichst jedes Ziel, das Du dir setzt.
Und mit diesem Satz bin ich auch zu dem Auswahlgespräch gegangen.
Am Anfang wartete ich eine Weile, da noch andere Gruppen vor mir drankamen.
Doch diese Zeit verbrachte ich mit vier total netten und aufgeschlossen jungen Mädchen. Alle waren ungefähr in meinem Alter und während der Wartezeit unterhielten wir uns prächtig.
Über unsere Hobbies, ebenso über unsere Vorstellungen von dem Auslandsaufenthalt.
Somit verging die Zeit wie im Flug und nach etwa einer halben Stunde kamen auch schon wir dran.
Die Gesprächsleiter der Organisation waren allesamt sehr freundlich und aufgeschlossen.
Dadurch herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre und man konnte sich gut auf die gestellten Fragen konzentrieren.
Unteranderem stellten sie uns Problemsituationen während eines Auslandaufenthaltes dar und wir diskutieren darüber, wie wir in einer solchen Situation agieren würden und was wir nicht machen würden.
Im Großen und Ganzen waren diese Aufgaben relativ einfach zu beantworten, trotzdem waren einige etwas schwierigere dabei.
Nach ungefähr einer Stunde waren wir fertig, jetzt folgten die jeweiligen Einzelgespräche.
Nach ein paar Minuten wurde ich aufgerufen und folge einer Mitarbeiterin der Organisation in den Gesprächsraum.
Insgesamt saßen dort schon zwei andere Gesprächsleiter, die mir von dem Gruppengespräche vorhin bereits bekannt waren.
Im Folgenden wurden mir spezielle Fragen zu meiner Bewerbung gestellt.
Zum Beispiel was ich machen würde, wenn ich keinen Theaterkurs während meines Auslandaufenthaltes besuchen könnte. Oder was dieses Potentialcoaching, an dem ich teilgenommen habe, genau ist. Solche Fragen wurden mir gestellt und innerhalb einer Viertelstunde war ich auch schon fertig.
Danach redete ich noch kurz mit den anderen Teilnehmern und tauchte mit ihnen die Nummer aus, sodass wir weiterhin in Kontakt bleiben konnten.
Und ich kann sagen, dass wir sogar noch heute miteinander schreiben!
Nach ungefähr zwei Wochen erhielt ich einen Brief von der Organisation.
Leider enthielt er eine Absage, da es zu viele Bewerber für zu wenig Plätze gäbe.
Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr enttäuscht und wusste nicht genau, ob ich überhaupt nach Amerika für ein Jahr möchte.
Meine Träume platzen in dem Moment, wo ich den Brief öffnete.
Aber bald rappelte ich mich wieder auf und begann von Neuem eine Organisation zu suchen und wurde auch schnell fündig.
Sofort schrieb ich eine Anmeldung für ein Bewerbungsgespräch und am nächsten Tag erhielt ich auch schon einen Anruf von der Organisation, wo sie mir mitteilten, dass sie mich gerne kennenlernen möchten.
Also legten wir einen Tag und eine Uhrzeit fest, an dem ich in das Sprachzentrum Süd fahren sollte, um an diesen Gespräch teilzunehmen.
Die Vorbereitung für dieses Gespräch war eigentlich sehr einfach. Ich las mir meine Bewerbung noch ein, zwei Mal durch, sodass ich wusste, was ich alles zu sagen habe.
Insgesamt dauerte der Termin ungefähr zwei Stunden. Eineinhalb Stunden stellten meine Mutter und ich Fragen zu dem Programm und dem Ablauf und in der übrigen Halbenstunde führte die Leiterin mit mir ein Interview auf Englisch. Die Fragen im Interview waren einfach und auch leicht zu beantworten.
Warum will ich nach Amerika?
Wie sieht das Leben in meiner Familie aus?
Und so weiter. Aber im Großen und Ganzen leicht zu beantworten.
Die Leiterin, die das Gespräch geführt hatte, war sehr begeistert von mir und schrieb das auch in meiner Bewertung an die Leiterin der Amerikaaufenthalte.
Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von ihr, in dem sie mit noch ein paar Fragen zu dem Programm stellte und danach meinte sie, dass ich angenommen bin.
Und so kam es: ich werde im Schuljahr 2017/2018 ein Jahr in Amerika verbringen!

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on Mai 13 2016 1

Welcome!

Schreiben, kommunizieren, austauschen – was diese Wörter miteinander gemeinsam haben?
Ganz einfach, diese Dinge verbinde ich alle mit einem Blog. Und genau das ist das hier.
Mein eigener und erster Blog.

Was ich hier alles schreiben werde?

Das ist eigentlich eine schwierige Frage. Die Themen, die ich hier erwähne, fallen mir spontan ein. Vielleicht während einer Matheklausur, vielleicht vor dem Schlafen oder beim Kochen. Jedenfalls stresse ich mich auf diesem Gebiet nicht und gehe es entspannt an.
Auf jeden Fall werden die Themen etwas über meinem Amerika Highschool Year sein. Bis jetzt sind mir schon einige Blogbeiträge dazu eingefallen, die ich im Laufe der Zeit online stellen werde.

In diesem Betrag stelle ich mich erst einmal vor, so dass ihr wisst, mit wem ihr es hier zu tun habt.

Ich bin ein 15-jähriges Mädchen, das in die neunte Klasse eines Gymnasiums geht.
Die Schule ist für mich ein Ort, wo ich Freunde treffen kann und gleichzeitig noch etwas für die Zukunft lernen kann. Wahrscheinlich hört sich dies total streberhaft an, aber so bin ich nicht, keine Sorge.
Manche Fächer mag ich einfach gerne, zum Beispiel Chemie, Englisch und Französisch. Trotzdem gibt es auch Schulstunden, die ich nicht mag. Darunter fallen beispielsweise Sport und Kunst.
Aber jetzt genug über Schule geredet, kommen wir doch zu dem wichtigsten hier: meiner Person.

Man kann sagen, dass ich vielseitig interessiert bin.
Theater spielen ist meine Leidenschaft, die ich zwei Mal im Monat während meines Theaterunterrichts vollkommen genießen und ausüben kann.
Mein Ziel ist es eine erfolgreiche Schauspielerin zu werden. Aber nicht wegen dem Ansehen, sondern einfach weil es mir Spaß macht. Und eine bessere Voraussetzung für die Karriere gibt es bestimmt nicht.
Zu meiner Freizeitgestaltung zähle ich auch das Lesen, das das Meiste meiner Freizeit einnimmt. Am liebsten lese ich Fantasyromane und historische Bücher, dennoch lese ich auch Klassiker. In diesem Genre ist mein Lieblingsbuch: Schachnovelle von Stefan Zweig.
Also wer einmal einen Klassiker lesen will, dem empfehle ich dieses Buch.
Weitere Hobbies von mir sind: Reiten, Karate und ein eigenes Buch schreiben.
Wenn ihr an meinem Buch interessiert seid, dann sucht auf Wattpad nach ‚Readlikerin07‘ und dort findet ihr mein aktuelles Werk ‚the Monster’s Bride‘.
Es geht um eine Lovestory zwischen einem Mädchen und einem Vampir. Viel Spaß beim Lesen!

Ich denke, dass sind die wichtigsten Informationen über mich.

Wie kam ich dazu, dass ich an einem Highschool Year teilnehmen will?

Das ist eigentlich leicht zu beantworten.
Ich wollte schon immer einmal ins Ausland. Neue Kulturen und Leute kennenlernen. Internationale Freundschaften schließen. Einmal alleine reisen und auf sich gestellt sein. Neue Herausforderungen…
All dies sind Dinge, die mich dazu antreiben, an solch einem Programm mitzumachen.
Also informierte ich mich über diverse Möglichkeiten und blieb immer wieder an einem bestimmten Programm hängen. Das Highschool Year Abroad. Schon seit einiger Zeit verfolge ich dieses Ziel und nun ist es soweit, ich meldete mich bei einer Organisation an. Voraussichtlich fliege ich nächstes Jahr im Sommer, aber sicher ist noch nichts. Erst vor ein paar Tagen schickte ich meine Bewerbung ab. Nun heißt es warten und warten und warten.
Gleichzeitig melde ich mich noch für das PPP des deutschen Bundestag an.
Diese Bewerbung liegt noch auf meinem Schreibtisch und wird die nächsten Tagen weggeschickt.

Warum das PPP als Stipendium?

Als deutsche Botschafterin in den USA. Das macht nicht jeder mit und deshalb finde ich es umso spannender. Es ist ein einmaliges Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Ebenso gibt es für mich kein anderes Vollstipendium.

Ich habe weder einen Migrationshintergrund, noch gehe ich auf eine Realschule, noch arbeiten meine Eltern in einer bestimmten Bank, noch wohne ich in einem neuen Bundesland oder einem Bundesland, für das es Stipendien für die USA gibt.
Nein, ich bin ein normales Mädchen, das auf ein Gymnasium geht und aus Bayern kommt.
Ich finde es gut, dass es für bestimme junge Menschen solche Stipendien gibt, aber man sollte auch diese Jugendlichen unterstützen, die aus einem ’normalen‘ Umfeld kommen.
Ich will hier niemanden diskriminieren oder ähnliches, ich finde es einfach nicht gut, dass ’nur‘ solche Menschen gefördert werden.
Ebenfalls gibt es viele Teilstipendien bis zu 5.000€, aber was nützen mir die, wenn der Programmpreis meist mehr als das Doppelte beträgt?
Vielleicht ist es für manche Eltern dann einfacher den Preis zu bezahlen.
Dies kann ich nicht sagen.
Jedenfalls ist das nicht so bei meiner Familie.
Mein Grund für ein Stipendium ist, dass ich meinen Eltern nicht zu sehr auf der Tasche liegen und mir selbst etwas erarbeiten möchte.
Im Internet werden auch noch andere Möglichkeiten angesprochen, um an mehr Geld zu komme.
„Geh jobben oder frag deine restliche Familie“, heißt es oft.
Jetziges Problem: Ich bin 15, darf rechtlich nur Zeitung austragen.
Wie viel bekomme ich dafür? Vielleicht wenn es hochkommt 50€?
Wenn der Preis über 10.000€ beträgt, dann wird es sehr viele Monate benötigen um dies zusammen zu haben. Das wären nämlich 200 Monate. Also unmöglich. Mann kann es zwar machen, aber viel bringt es nicht ein.

Jetzt hab ich mich genug über die unfaire Verteilung von Stipendien in einem Blog aufgeregt.

Ich bleibe jedenfalls dran, wer weiß vielleicht finde ich noch ein anderes Stipendium?
Im Moment ist auf jeden Fall einmal warten auf die Entscheidung meiner Organisation angesagt.
Ich schätze, dass ich euch in zwei bis drei Wochen das Ergebnis mitteilen kann.

Bis dahin sage ich: Ciao, Bye Bye und bis zum nächsten Mal

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