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on Oktober 15 2016 02:18 pm 0

Paris Jour 1

Der erste richtige Tag in Paris beginnt schon mal sehr gut: mit einem tollen französischen Frühstück!
Un croissant avec confiture, baguette et un café au lait!
(Ein Croissant mit Marmelade, Baguette und ein Milchkaffee)
Und um 9 Uhr geht es auch schon los mit dem täglichen Programm:
Ab zur Metro und bis zu den „Grands Boulevards“, in denen sich das Musée Grévin befindet, das sich als ein Wachsfigurenkabinett herausstellte.
Von französischen Stars bis hin zu Obama und Putin war alles zu finden.
Der Anfang des Museums bildete eine tolle Show mit Lichtern und Musik. Dschungelmelodie mit Schlangengeräuschen und vieles mehr war zu hören. Man kann dazu nur sagen: Ein wahnsinniger und unerwarteter Einstieg!
Im weiteren Verlauf sahen wir viele Berühmtheiten von Stars über historisch wichtige Personen, wie Louis XVI und die Inquisition.

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Den Anschluss des Museums krönten die bekannten Fußballspieler Ronaldo und Co.
Nachdem ersten Teil des täglichen Programms bekamen wir zwei Stunden Freizeit, in der wir uns etwas zu essen kauften und die rundherum liegenden Geschäfte erkundeten.
Schon jetzt kann jeder Teilnehmer nur von dieser Stadt schwärmen!
Sogar die Sprache versteht man einigermaßen, nicht so wie meist in der Schule (Hörverstehen).
Um kurz nach halb zwei ging es dann weiter zum Louvre, unser ersten Führung in der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris.
Schon gestern Abend besichtigten wir das Außengelände, trotzdem fühlte es sich bei Tag vollkommen anders an. Eine riesige Menschenmasse besiedelte den Vorderhof und auch innen wurden es nicht weniger. Vielleicht waren es sogar mehr.
Unsere Taschen mussten wir abgeben und als wir Kopfhörer zur besseren Verständnis bekommen hatten, ging es auch schon los mit der Führung auf französisch.
Im Großen und Ganzen verstand man die Führerin sehr gut, nur zwei drei Verständnislücken traten auf, die aber Herr Blau und Frau Baum schnell lösten.
Mona Lisa, Bilder der Revolution aus Paris und der Krönung von Napoleon waren alles Inhalte unser Führung, die sehr interessant war.

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Nach ungefähr eineinhalb Stunden kamen wir wieder im Aufenthaltsraum an und verabschiedeten unsere Führerin.
Auf einmal bemerkte Frau Baum, dass drei SchülER (ist ja klar) fehlten.
Sie waren weder erreichbar, noch kamen sie von alleine an. Da Frau Baum immer drauf plädiert, dass wir erreichbar sind, war sie nicht sehr erfreut über die gegenwärtige Situation.
Sofort machte Herr Blau sich auf, um die Jungs im Labyrinth von Gängen im Louvre zu suchen.
Endlich, nach fünfzehn Minuten, kamen die vier, Herr Blau eingeschlossen, wieder bei der Gruppe an.
Jetzt konnte es weitergehen.
Da die Seinefahrt erst um achtzehn Uhr startete, hatten wir noch ein bisschen Zeit für uns.
Manche aßen noch etwas oder machten nochmal Fotos vor dem Louvre.
Eine sehr begehrte Sache bei den Mädchen sind die Schlüsselanhänger in Eiffelturmform. Und natürlich machten sie sich gleich auf den Weg nochmal ein paar zu ersteigern.
Pünktlich um zehn vor fünf waren alle Teilnehmer an dem vereinbarten Treffpunkt. Aber wer fehlte diesmal? Die Lehrer!
Da wir wussten, wie wichtig Pünktlichkeit für Frau Baum ist, warteten wir nicht lange und riefen sie an. Was passierte?
Nichts! Sie war nicht erreichbar!
Erst schimpft sie die Jungs, dass sie nicht erreichbar sind, und dann ist sie selbst nicht erreichbar!
Schlussendlich kam sie nach fünf Minuten Verspätung mit Herr Blau herbei und meinte: „Ihr hättet uns auch suchen können!“
Na ja, Lehrer halt.
Also begaben wir uns endlich auf den Weg zur Seine.
Mit der Metro fuhren wir bis Trocadero und dann führte uns ein Handynavi eines Schülers an den Ablegeplatz des Schiffs.
Die Fahrt dauerte eine Stunde und war sehr entspannend. Auf dem Dach des Schiffes sah man sehr viele Häuser und auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten, wie Notre Dame und das Louvre.

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Nachdem wir wieder angelegt hatten, marschierten wir an der Seine entlang bis zu unserem Restaurant, das Chez Claude.
Eins muss man den Parisern aber lassen: Sie sind sehr sportlich!
Auf dem Weg an der Seine entlang, sahen wir Dutzende Jogger, Radfahrer und so weiter. Und das in einem Tempo, da würden wir bei uns schon einen Strafzettel, wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, bekommen.
Als Highlight dieses Spaziergangs zählten definitiv auch die Polizisten oder Soldaten, die gerade bei einer Trainingseinheit waren. Liegestützen, Aufspringen und das unendliche Male. Uns lief schon allein beim Zusehen der Schweiß in Bächen herunter.
Als wir nach ungefähr einer Stunde Gehen an unserem Restaurant angekommen sind, fielen wir fast auf die Stühle. Unsere Füße brannten und schmerzten und am liebsten wären wir nie wieder aufgestanden.
Aber das Essen lenkte uns von unseren Wehwehchen ab. Als Hauptgericht gab es Nudeln in Tomatensoße und Fleischbällchen. Eine Delikatesse für jeden Gaumen!
Trotzdem überstieg das Dessert diesen Gaumenschmaus überweiten! Es gab frische französische „Mousse au Chocolat“ mit Sahne!
Köstlich, köstlich hoch zehn! Nein hundert!
Und nicht mal das kommt an diesen Geschmack heran!
Völlig erschöpft und entkräftet fuhren wir zu unserem Hotel zurück. Davor genehmigten sich noch ein paar Schüler ihre ersten französisch Crêpes und schwärmten in hohen Tönen davon.
Schließlich gelangten alle Schüler und auch Lehrer wieder heil zurück im Hotel und genossen den Abend, quatschend im Bett oder auch schon schlafend.
Zusammengefasst: Es war ein total ereignisreicher, wundervoller, aufregender Tag in der Weltmetropole Paris!

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