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on September 18 2016 12:19 pm 0

Weiter Verlauf bis dato

So, hier bin ich mal wieder.
Und auch mit einigen Neuigkeiten.
Womit fange ich nur an?
Ich würde sagen, dass ich euch erst einmal erzähle, was seit dem letzten Eintrag passiert ist.
Kurz nach dem Veröffentlichen des Eintrags bekam ich eine Einladung zu einem Auswahlgespräch von meiner Organisation.
Natürlich freute ich mich wahnsinnig, trotzdem wusste ich nicht recht, wie ich mich darauf vorbereiten sollte.
Da ich während der Zeit von dem Brief bis zu diesem Gespräch viel in der Schule zu tun hatte, kam ich nicht wirklich dazu, irgendetwas für dieses Gespräch zu machen.
Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, denn ich benötigte überhaupt keine Vorbereitung.
Alles was man machen könnte, wäre, sich ein paar Mal seine Bewerbung durchzulesen, um sich nochmal alles in Erinnerung zu rufen.
Aber ansonsten ist eine Vorbereitung auf ein Auswahlgespräch nicht relevant.
Jedes Gespräch ist unterschiedlich, man muss nur in sich vertrauen und sich nicht verstellen.
Ich weiß, diesem Satz liest man überall, aber er stimmt wirklich.
Solange du dir selbst treu bleibst, strahlst du ein gewisses Selbstbewusstsein aus und wirkst so viel reifer.
Wenn Du aber meinst, dass Du nicht gut bist, so wie Du bist, dann rate ich Dir gleich von einem Auslandsaufenthalt ab.
Denn jeder Mensch ist gut so wie er ist! Egal welche Eigenschaften Du besitzt und welche Eigenarten Dich ausmachen, all dies trägt zu Deiner Persönlichkeit hinzu und macht Dich zu dem Unikat, das Du bist.
Also glaube an Dich, Du erreichst jedes Ziel, das Du dir setzt.
Und mit diesem Satz bin ich auch zu dem Auswahlgespräch gegangen.
Am Anfang wartete ich eine Weile, da noch andere Gruppen vor mir drankamen.
Doch diese Zeit verbrachte ich mit vier total netten und aufgeschlossen jungen Mädchen. Alle waren ungefähr in meinem Alter und während der Wartezeit unterhielten wir uns prächtig.
Über unsere Hobbies, ebenso über unsere Vorstellungen von dem Auslandsaufenthalt.
Somit verging die Zeit wie im Flug und nach etwa einer halben Stunde kamen auch schon wir dran.
Die Gesprächsleiter der Organisation waren allesamt sehr freundlich und aufgeschlossen.
Dadurch herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre und man konnte sich gut auf die gestellten Fragen konzentrieren.
Unteranderem stellten sie uns Problemsituationen während eines Auslandaufenthaltes dar und wir diskutieren darüber, wie wir in einer solchen Situation agieren würden und was wir nicht machen würden.
Im Großen und Ganzen waren diese Aufgaben relativ einfach zu beantworten, trotzdem waren einige etwas schwierigere dabei.
Nach ungefähr einer Stunde waren wir fertig, jetzt folgten die jeweiligen Einzelgespräche.
Nach ein paar Minuten wurde ich aufgerufen und folge einer Mitarbeiterin der Organisation in den Gesprächsraum.
Insgesamt saßen dort schon zwei andere Gesprächsleiter, die mir von dem Gruppengespräche vorhin bereits bekannt waren.
Im Folgenden wurden mir spezielle Fragen zu meiner Bewerbung gestellt.
Zum Beispiel was ich machen würde, wenn ich keinen Theaterkurs während meines Auslandaufenthaltes besuchen könnte. Oder was dieses Potentialcoaching, an dem ich teilgenommen habe, genau ist. Solche Fragen wurden mir gestellt und innerhalb einer Viertelstunde war ich auch schon fertig.
Danach redete ich noch kurz mit den anderen Teilnehmern und tauchte mit ihnen die Nummer aus, sodass wir weiterhin in Kontakt bleiben konnten.
Und ich kann sagen, dass wir sogar noch heute miteinander schreiben!
Nach ungefähr zwei Wochen erhielt ich einen Brief von der Organisation.
Leider enthielt er eine Absage, da es zu viele Bewerber für zu wenig Plätze gäbe.
Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr enttäuscht und wusste nicht genau, ob ich überhaupt nach Amerika für ein Jahr möchte.
Meine Träume platzen in dem Moment, wo ich den Brief öffnete.
Aber bald rappelte ich mich wieder auf und begann von Neuem eine Organisation zu suchen und wurde auch schnell fündig.
Sofort schrieb ich eine Anmeldung für ein Bewerbungsgespräch und am nächsten Tag erhielt ich auch schon einen Anruf von der Organisation, wo sie mir mitteilten, dass sie mich gerne kennenlernen möchten.
Also legten wir einen Tag und eine Uhrzeit fest, an dem ich in das Sprachzentrum Süd fahren sollte, um an diesen Gespräch teilzunehmen.
Die Vorbereitung für dieses Gespräch war eigentlich sehr einfach. Ich las mir meine Bewerbung noch ein, zwei Mal durch, sodass ich wusste, was ich alles zu sagen habe.
Insgesamt dauerte der Termin ungefähr zwei Stunden. Eineinhalb Stunden stellten meine Mutter und ich Fragen zu dem Programm und dem Ablauf und in der übrigen Halbenstunde führte die Leiterin mit mir ein Interview auf Englisch. Die Fragen im Interview waren einfach und auch leicht zu beantworten.
Warum will ich nach Amerika?
Wie sieht das Leben in meiner Familie aus?
Und so weiter. Aber im Großen und Ganzen leicht zu beantworten.
Die Leiterin, die das Gespräch geführt hatte, war sehr begeistert von mir und schrieb das auch in meiner Bewertung an die Leiterin der Amerikaaufenthalte.
Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von ihr, in dem sie mit noch ein paar Fragen zu dem Programm stellte und danach meinte sie, dass ich angenommen bin.
Und so kam es: ich werde im Schuljahr 2017/2018 ein Jahr in Amerika verbringen!

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